Aufbau Jak-3 (LM Modely, 86cm)


Die Jak-3 nach dem Umbau oder Wiederaufbau: Das HR-Servo war hinten im Rumpf eingebaut und sitzt jetzt in der Kabine. Anstelle der 2 QR-Servos gibt es ein zentrales in der Flächenmitte. Äußerlich wurde die Kabinenhaube coupe-artig nach hinten abfallend geschnitten und weiter zurück wieder aufgeklebt. Damit gleicht die LM-Jak-3 optisch mehr einer Jak-9U.


Als Landehilfe und damit der Prop nicht immer wieder bricht bzw. die Welle verbiegt, erhielt die Jak Kufen aus Federstahldraht. Mit ihnen lässt es sich im Winter auf zugefrorenen Flächen hervorragend starten und landen.



Hier mit eingeschalteter Beleuchtung (siehe auch "Blinkschaltung/Beleuchtung )


Der Akku liegt ganz vorne, der Regler darüber. Das QR-Servo liegt zentral in der Mitte unten, das HR-Servo ist weiter hinten eingebaut. Die Querruder-Differenzierung ist mechanisch fest eingestellt (war etwas "Tüftelei", klappt jetzt aber hervorragend!).


Die Schaltung für die Beleuchtung ist am linken Rand fest geklebt; eingesteckt wird sie auf (+) und (-) des Balanceranschlusses. Neben dem Empfänger ist das nach unten aus der Kabine führende Entlüftungsloch für den Sommerbetrieb zu sehen.


Der Empfänger liegt ganz hinten und die Antenne ist sofort - wie beim Vorbild - über den Antennenstab herausgeführt und durch ein Loch im Seitenleitwerk gespannt.


Die Landekufen wurden aus 2,5mm Federstahldraht gebogen und sind ca. 7 cm tief in die EPP-Fläche gesteckt. An der Vorderseite der Fläche ist ein halbiertes Stück Bowdenzug mit Sekundenkleber eingeklebt - in ihm ist der Draht arretiert, bevor er nach unten abknickt. Festgehalten mithilfe eines Klebebandes kann er so einfach wieder abgenommen werden.


Der Motor hat freie Luftzufuhr von vorne. Die erwärmte Luft geht zum Teil links und rechts durch die Auspuffe (Trinkhalme) gleich wieder raus. Der Rest strömt durch die Kabine und dort durch ein Loch hinten unten wieder ins Freie. So ist für gute Durchlüftung gesorgt. Das Loch hinten raus wird im Winter verschlossen.


Die Servoanlenkung erfolgt bei den QR auf der Unterseite. Der Bowdenzug läuft gebogen zur Rumpfmitte und dämpft so zwangsläufig das Spiel des Anlenkdrahtes, was automatisch einem "Ruderflattern" entgegen wirkt (doch so schnell fliegt die Jak eh' nicht). Gut zu sehen der frühere Servo-Einbau, als mit 2 QR-Servos geflogen wurde.


Das Klebeband hinten schützt vor Aufreißen des EPPs bei Straßenlandungen.