Baubilder - Jak-9U, Maßstab 1:12 (82cm)
Styrodurversion...

Papierschnitt nach einer 3D-Sicht aus dem Netz...
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Und los gehts mit einem Styrodurrest von der Baustelle...
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Seiten- und Draufsicht sind ausgesägt, die Motorplatte aufgeklebt.
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Dann folgt das Schleifen - die groben Überstände mit dem Messer wegnehmen...
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...den Rest dann mit Schleifpapier (120er, Gewebe)
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Die Motorplatte hat ein Loch zur Aufnahme des Motors bekommen ist ca. 10cm tief in den Rumpf hinein verzapft... (die Jak soll mal über 120 km/h schnell werden).
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Die Leitwerke hinten eingeschnitten (auf den richtigen Einbauwinkel achten!) und die FLäche schon mal hingelegt..
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Dann folgt die Haube, aus Schrumpfschlauch, weils schneller geht...
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...und der Cockpitausbau.
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Der Flieger wird ausgerichtet und vermessen...
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...dann die Leitwerke eingeklebt.
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Erster Gewichts-Check: 87g => nicht schlecht!
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Da liegt er nun - die Fläche ist bereits zusammen geklebt und innen mit 6er Carbonrohren bis zum Randbogen verstärkt.
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Einbau der Querruder-Servos...
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...und ein Jet-Pilot hält Einzug ins Cockpit.
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Einbau der Beleuchtung
Damit die verlegten Kabel nicht sichtbar sind, werden mit einem 2mm Federstahldraht Kabelkanäle durchs Depron bzw. Styrodur gebohrt. Am SLW oben sitzt eine angeschliffene 5mm-LED, als Tail-Light hinten raus kommt eine kleine SMD-LED rein.
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Mit Kabel eingezogen...
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...und UHUpor verklebt (so geht sie später wieder raus, sollte sie mal defekt sein)
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Zur Verlegung der Kabel zu den Randbogen-LEDs (Positionslichter rot/grün und Effektblitzer weiß) wird ein 3mm-Loch in das in die Fläche eingelassene 6mm-Carbonrohr gebohrt.
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Damit die Kabel in der Flächenmitte wieder rauskommen, muss die Fläche zum Carbonrohr runter geöffnet und die Kabel in der Flächenmitte mit der Pinzette herausgezogen werden.
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Die Positionslichter in den Randbögen werden ausgeschnitten...
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...und der Ausschnitt zur besseren Lichtreflektion mit Alufolie beklebt.
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Bevor der Randbogen ausgeschnitten wird, wird ein Schrumpfschlauch darüber gezogen - dieser wird jetzt als Klarsichtabdeckung über den Ausschnitt geklebt (UHUpor, damit er für einen evtl. Lampenwechsel wieder leicht abgenommen werden kann).
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Dann wird hinter der Positionsleuchte der Effektbiltz installiert - er soll direkt nach dem ACL-Blitz 2- oder 3-mal kurz blitzen, was besonders auch zur besseren Lageerkennung beiträgt, wenn der Flieger bei später Dämmerung oder gar Dunkelheit von einem weg fliegt.
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Und so sieht das Ganze dann von oben aus, wenn die Klarsichthaube drauf und alles verspachelt ist.
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Um das Kabelgewirr in den Griff zu bekommen, werden alle Leitungen der Beleuchtung auf der LipoMon-Adapterplatine zusammengeführt - diese wiederum wird auf den LipoMon aufgesteckt und die Scale-Beleuchtung inklusive Lipo-Einzelzellenüberwachung ist perfekt unter Dach und Fach.
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Fertig zum Erstflug...
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Abfluggewicht mit 3S/1.550/30C Lipo ganze 428g - nicht schlecht!
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Vorne am Rumpfboden noch eine Öffnung für die Zuluft...
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...und hinten im Ölkühler der Luftauslass.
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Als letzter Schliff wird die Stufe des Seitenleitwerks angeformt...
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...verspachtelt und geschliffen.
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Dann folgt der Erstflug
...der unspektakulärste aller Zeiten!
- EWD stimmt zu 100%
- der berechnete und eingestellte Schwerpunkt stimmt zu 100%
- die Neutralstellung der Ruder muss nicht nachgetrimmt werden
- die Ruderauschläge passen, der Flieger lässt sich weich steuern (auf QR 60% und auf HR 40% Expo)
- Motorzug und -sturz stimmen
- die eingestellte Differenzierung von 12% passt für einen Kurvenflug ohne sinken/steigen
Nur der 8x6-APC-Prop stößt sehr schnell an seine Grenze. Er wird durch einen 8x8 ersetzt und da geht speed-mäßig gleich sehr viel mehr. Letztlich aber kommt ein Klapp-Spinner mit einer 8x7 Aeronaut Klapplufschraube drauf. Vorteil: wenn Motor aus und Klapp-Prop angelegt, gleitet die Jak auf Grund des dünnen Profils sagenhaft lange und weit dahin. Mit der 8x7 zeigt die GPS-Messung als Höchstgeschwindigkeit dann 171km/h an. Allerdings...

Und wieder die Frage - welche Lackierung? Weiß sollte es sein - also, oben erstmal alles weiß und unten grau mit roten Sternen...
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Doch wie weiter? Zum Glück gibt es Fotomontagen...
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Und dann setzte sich der schwarze Fächer mit der "Russen-5" durch. Kaum ein Unterschied zwischen der Fotomontage oben und der echten Lackierung unten? Schön zu sehen auch die Positionsleuchten.
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Bei den nächsten Flügen gab es dann eine kleine Überraschung: mit der 8x7 Aeronaut Klappschraube flog die Jak irgendwie ein bischen instabil und unruhig auf dem Höhenruder. Und innen drin wurde es trotz der Löcher im Spinner recht warm - Regler und Motor waren nach Vollgasstrecken heiß. Nach Tausch gegen die zuvor schon mal probierte 8x8 APC Elektro liegt sie jetzt wieder richtig satt und stabil in der Luft, ist leiser, der Stromverbrauch ist geringer und die Endgeschwindigkeit spürbar schneller. Wirklich beeindruckend schnell und im wahrsten Sinne des Wortes ein rasender Bauschaum. Auch das Thema mit der Zuluft konnte schnell gelöst werden: der für die Jak zu spitz zulaufende Spinner von Irvine wurde kurzerhand vorne aufgesägt und geschliffen. Die Löcher in der Alu-Platte hinten zusätzlich angeschrägt, so dass es die Luft nach hinten weiter drückt. Damit sind Motor und Regler jetzt auch nach längeren Vollgasstrecken nur noch gut temperiert.
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