| Cessna von Hype Modifikationen... |
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| Viel muss man an diesem Modell nicht tun - aber ein paar Kleinigkeiten helfen doch enorm... |
(0) Farbgebung: reine Geschmacksache - anstelle der grünen Aufkleber ist die Rumpf- unterseite weinrot lackiert. Dünne schwarze Streifen (Klebefolie) schaffen den Übergang nach weiß. Die Streifen auf der Fläche sind rote Klebefolie, der Spinner silber gespritzt.
(1) Die Schwimmer sind auf der Unterseite mit Gewebeband beklebt - dieses ist an den Kanten ca. 1cm hochgezogen und mit UHUpor zusätz- lich verklebt (es reisst sonst im Schnee ab). (2) Die Wasserruder sind ab - damit sie in verharschtem Schnee nicht abreißen. (3) Das Seitenruder ist mit einem 2mm Carbonsrohr verstärkt und um 1,2cm verlängert - für mehr Stabilität und besseres Kurven. (4) Der ursprüngliche Prop (ein GWS EP9050) ist durch eine APC SF9x6 ersetzt. Diese zieht kräftiger und ist sehr leise. Und sie passt in den mitgelieferten Spinner. |
Konstruktionsfehler? Die Cessna steht auf dem Schwimmergestänge hinten zu hoch. Dies fällt auf, wenn man sie von der Seite betrachtet. Und beim Starten im Schnee. Denn im Vergleich zu anderen Flugmodellen braucht sie ziemlich lange, bis sie von alleine weggeht (verständlich, wenn die Nase leicht nach unten zeigt). Dafür sprechen auch die Erfahrungs- berichte der Wasserflieger, dass sie zuviel Wasser schaufeln würde. Man kann die Schwimmerbefestigung vorne mit einer 5mm Distanzhülse höher legen oder einfach hinten tiefer. Dazu muss man in die Bestigungsholme neue Löcher bohren - 7mm weiter. Schon sitzt sie hinten tiefer und zumindest der Start im Schnee geht jetzt besser. Schön sieht man auch die Verstärkung des hinteren Gestänges mit Glasfasermatte/Epoxy.
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Die Sollbruchstelle: Wird die Schwimmer- befestigung nicht wie beschrieben mit Seilzügen zusätzlich verspannt, knackt es unwillkürlich und die Rundlochbefestigung vorne bricht ab (ist nämlich nur eine kleine Kunststoff-Öse die, wenn kalt, besonders brüchig ist). Am besten ist es, einen ca. 2,5cm langen runden Kunstoffbolzen mit Epoxy vorne einzukleben (Durchmesser ca. 6mm, stammt von einem alten Lautsprecherpoti). Aber Vorsicht: nicht zu tief, sonst behindert er den Ruderhebel der Buglenkung vorne. Im Bild sieht man links die Originalbefestigung (mit Epoxy um- und unterklebt) und rechts den neuen Bolzen vor Einkleben...
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Das Schwimmergestänge
...die nächste Schwachstelle. Es ist aus dünnen Alu-Röhrchen, die an den Enden platt gedrückt sind. Genau an den Knicken verbiegt und bricht es sehr leicht. Wir haben das Rohr abgeschnitten und ein 1,5mm Alu-Flachstück mit Epoxy eingeklebt, zusätzlich mit Glasfasermatte umwickelt und in Epoxy getränkt verklebt. Auch hinten sind die Stangen mit Glasmatte umwicklet und verharzt. Tipp: die Matte erst mit UHUpor ankleben und ausrichten - dann mit Epoxy/Harz tränken. Die Querverbindungen sind ebenfalls mit Epxoy ins EPP verklebt worden. Das war schon deutlich stabiler, doch halten wollte es noch immer ganz (ok, wir nehmen den Flieger auch hart ran). Also - haben wir als nächstes die Schwachstellen mit einem Draht umwickelt und diesen durch die vorhandenen Öffnungen geführt, fest gezogen und anschließend alles mit Expoy eingeleimt. Und so hält es jetzt seither... (ist sogar so gut fest, dass man sich die Aktion mit dem Flach-Alu einlassen sparen kann). |
Luftzufuhr: Die Öffnungen neben dem Motor gehen direkt ins Innere des Modells - bei kalter Winterluft kühlt der Lipo-Akku dadurch sofort aus (was er gar nicht mag). Also mit einem Stückchen EPP zuklemmen (nicht kleben, so gehen sie im Frühjahr einfach wieder raus). Ergebnis: der Akku bleibt jetzt schön warm.
Und dort, wo es Kühlluft bräuchte, nämlich am Regler, gibt es keine Öffnung => dort muss eine geschnitten werden (Pfeil oben). Das ist im Winter und erst recht im Sommer gut. |
Akkubefestigung
...ist nicht ganz ideal gelöst - einfachste Abhilfe ist ein Schaumstoffkeil mit einer Lasche dran, um ihn leicht herausziehen zu können. Zusätzlich noch mit einer dünnen Gummischicht beklebt, damit der Keil nicht von alleine wegrutscht. |
Schutz vor Spritzwasser
Beim Wasserflug haben wir festgestellt, dass die beiden Querstangen der Schwimmer ordentlich für Spritzerei am Rumpfboden sorgen (s. auch Wassblider in der Bildergalerie). Ein am Rumpfboden liegender LiPoMon wurde nass und hatte Fehlfunktion (nachdem er wieder trocken war, geht er jetzt wieder). Die Empfänger hatten wir zum Glück weiter oben platziert. Problem ist die Akkuklappe am Rumpfboden: sie ist seitlich nicht abgedichtet und auch der Verschluss zeigt ein großes Loch. Mit ein bischen EPP haben wir für die gesamte Kappe rundherum eine Auflage gebaut, so dass die Klappe jetzt in einem Z-Spalt liegt. Inklusive dem Verschlussmechanismus - er ist komplett in EPP gebettet. Auch die Frontscheibe haben wir an ihren Spalten mit UHUpor zusätzlich gedichtet => denn passiert mal der Fall des Falles und die Cessna liegt auf dem Kopf, dann kdringt hier Wasser ein. |
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Wasserflugerfahrungen
* Darauf achten, dass die Nasen der beiden Schwimmer auf gleicher Höhe sind (sonst taucht sie mit dem tiefer liegenden bei zuviel Gas geben ins Wasser und "verhakt" sich). * Beim Start langsam Gas geben - warten bis sie auf Stufe kommt, dann weiter beschleunigen. Bei zuviel Gas drückt es sie gerne mit dem linken Schwimmer ins Wasser. Mit dem Seitenruder nach rechts korrigieren - und gleich wieder loslassen, wenn sie abhebt. * Bei glatter Wasseroberfläche ist die Adhäsion des Wassers größer - evtl. muss man mit Höhe einen leichten Ruck geben, damit sie sich "befreit" und abhebt. Leichte Wellen sind optimal (gibt schnell ein Wasser-Luftpolster unter die Schwimmer). * Fällt die Cessna kopfüber ins Wasser, taucht sie ein und springt rückwärts wieder raus => ist also kein Problem! * Am gefährlichsten sind leichte Kurvenfahrten bei bockigem Wind wenn sie mit den Flächen quer zum Wind steht: Hier hat mal eine Böe den Flieger unter der Fläche gepackt und auf den Rücken gelegt - so schnell konnte man nicht mal gucken. Also - in solch einem Fall lieber schnell durch die Kurven ziehen und den Flieger mit oder gegen den Wind stellen. * Rückenschwimmen: Liegt sie mal auf dem Rücken, so schwimmt sie hervorragend und stundenlang auf ihren Flächen. Man muss nur warten, bis der Wind sie irgendwo wieder ans Ufer getrieben hat. Starts mit ablandigem Wind sind daher nicht so geeignet..., besser mit Gegenwind Wind vom Ufer weg starten, dann kommt sie notfalls wieder zurück :-) * Rettungboot: ein RC-Rettungsboot braucht vorne eine breite Fläche, um einen gestrandeten Flieger besser "schieben" zu können. Und - ist der Ort des Geschehens weiter als 50...80m weit vom Ufer weg, ist ein Fernglas nützlich, um das Boot so zu steuern, dass es den Flieger auch trifft. Bei warmen Wetter hilft die Badehose...
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